Menschenschach 

Menschenschach ist ein lustiges Spiel mit Bewegung. Wenn deine Gruppe gerade besonders laut ist, wäre dieses Spiel eine gute Möglichkeit, um zur Ruhe zu kommen. Man kann es super im Freien spielen und Spannung ist garantiert! 

Du brauchst viel Platz, Klebeband oder andere Markierungsmöglichkeiten und am besten eine*n Schiedsrichter*in. Am meisten Spaß macht es mit mindestens 10 Teilnehmenden! 

Zuerst bildest du zwei gleich große Teams und markierst auf dem Boden ein Spielfeld. Bei den Maßen schätzt du einfach gut ab, dass an zwei gegenüberliegenden Seiten die Teammitglieder gut Platz haben und dazwischen mindestens 5 Meter liegen. Die beiden Teams stellen sich nun hinter den gegenüberliegenden Linien auf. Das Ziel ist, dass ein*e Spieler*in aus Team 1 hinter die Linie des gegnerischen Teams 2 gelangt. Dann hätte Team 1 gewonnen.  

Die Teams dürfen sich vor Spielbeginn eine Strategie überlegen. Sobald das Spiel beginnt, darf kein Wort mehr gesprochen werden. Die Teams müssen sich also still verständigen. Ein Team beginnt und klärt untereinander ab, wer nun den ersten Zug aus ihrem Team macht. Die Spieler*innen dürfen sich nur springend fortbewegen. Es darf seitlich und nach vorne gesprungen werden, nicht rückwärts. Springen ist nur mit geschlossenen Beinen erlaubt, man springt mit geschlossen Beinen ab und landet mit beiden Beinen wieder geschlossen nebeneinander. Die Sprungweite ist den Teams überlassen. Wenn ein*e Spieler*in nach dem Sprung aber umkippt, stark wankt oder die Beine, beispielsweise um einen Sturz zu verhindern, öffnet, dann scheidet diese*r Spieler*in aus. Der*die Schiedsrichter*in beobachtet alle Sprünge genau, damit alle Regeln eingehalten werden. Pro Zug ist nur ein Sprung von genau einem Spieler aus dem Team erlaubt. 

Um zu verhindern, dass nun ein Rivale die Seite des eigenen Teams erreicht, dürfen gegnerische Spieler*innen abgeschlagen werden. Vorsicht, ganz sanft und nur an der Schulter! 😉 Wenn also ein*e Spieler*in aus Team 1 am Zug ist und nah zu einem*einer Spieler*in aus Team 2 springt, darf er*sie versuchen, ihn*sie abzuschlagen. Der*die Spieler*in aus Team 2 darf mit dem Körper ausweichen, die Füße stehen jedoch wie angewurzelt. Abgeschlagene Spieler*innen scheiden aus. 

Nach diesem Schema ist jedes Team abwechselnd am Zug und gewonnen hat wie gesagt das Team, aus dem es der*die erste Spieler*in über die gegnerische Linie geschafft hat. Viel Spaß! 

Anna Sophie 

Pantomime

Ein kleines lustiges Spiel für zwischendurch ist „Pantomime“. Hierbei muss immer einer in der Gruppe einen Begriff oder eine Tätigkeit den anderen Mitspielern erklären, nur durch Gebärden, Mimik und Körperbewegungen – aber ohne Worte. Und der Rest der Gruppe muss erraten, was gemeint ist. Wer errät, was gemeint ist, sagt das gesuchte Wort laut und deutlich. Wenn es richtig ist, geht es in die nächste Runde. Wenn nicht, dürfen alle anderen weit erraten.

Spielvarianten:

Ihr könnt Pantomime jeder gegen jeden spielen. Hier zählt jeder, seine eigenen Punkte. Nachdem einer mit dem Erklären an der Reihe war, ist derjenige, der das Wort erraten hat, mit dem Erklären dran. Derjenige mit den meisten erratenen Wörtern hat gewonnen.

Eine andere Möglichkeit ist auch, dass ihr zwei Teams bildet, die gegeneinander spielen. Der Sprecher/ Erklärer eines jeden Teams erklärt hier jeweils für nur für seine eigenen Teammitglieder und hat eine vorher festgelegte Zeit, in der so viele Wörter wie möglich zu erraten sind. Die Teams spielen abwechselnd und das Team, das die meisten Wörter errät, hat gewonnen.

Als dritte Möglichkeit könnt ihr Pantomime auch als Team ohne Gewinner spielen. Hier bestimmt nach jeder Runde, wer mit dem erklären anfangen darf. Sobald jemand errät, um welches Wort es sich handelt, sagt dieser es nicht laut, sondern darf sich zum Erklärer dazustellen und unterstützt diesen mit seiner Pantomime. Wenn alle Gruppenmitglieder denken, das gesuchte Wort erraten zu haben, wird aufgelöst, ob sie auch wirklich richtig liegen.

Um die zu erklärenden Wörter vorher festzulegen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder ihr als Gruppenleiter schreibt vorher eine Hand voll Wörter zum erklären auf kleine Zettel, die die Gruppenkinder dann ziehen können. Ihr könnt aber auch ein bereits fertiges Pantomime-Spiel mit fertigen Wörtern benutzen. Was auch immer gut funktioniert ist, dass ihr vorher jeden Grüppling ein bis zwei Wörter auf einen Zettel schreiben lasst. Bitte denkt daran, dass ihr vorher darauf hinweist, dass die Wörter pantomimisch dargestellt werden müssen.

Hier ist einmal eine kleine Sammlung an Wörtern, die ihr verwenden könnt:

  • Stift
  • Katze
  • Bulle
  • Geschierrtuch
  • Ski
  • Elefant
  • Indiana
  • Zauberstarb
  • Wippe
  • Luftballon
  • Frosch
  • Handy
  • Löwe
  • Ruderbood
  • Flugzeug
  • Rabe/Vogel
  • Schere
  • Zahnbürste
  • Rollschuhe/Inliner
  • Krokodil
  • Löffel
  • Ball
  • Gitarre
  • Buch
  • Wurm
  • Affe
  • Einkaufswagen
  • Pinsel
  • Auto
  • Huhn
  • Vampir
  • Eis
  • Hase
  • Schal
  • Hammer
  • Pinguin
  • Flöte
  • Trommel
  • Säge
  • Brille
  • Schitm
  • Schaufel
  • Mütze
  • Herz
  • Roller
  • Angel
  • Flasche
  • Kuh
irrenhaus

Irrenhaus

Irrenhaus ist ein lustiges Ratespiel, das die Stimmung in der Gruppe auflockert oder auch die Teilnehmer*innen mal ein bisschen zur Ruhe bringen kann. Also was ihr dafür braucht sind mindestens 5 Mitspieler*innen und eine Möglichkeit um den Spielort zu verlassen. Achtung: dieses Spiel kann nur einmal gespielt werden bzw. es muss immer mindestens eine Person dabei sein, die das Spiel noch nicht kennt.   

Zunächst wird ein*e Freiwillige*r ausgewählt, der*die vor die Tür gehen muss, bzw. so weit weg, dass er*sie nicht mehr mitbekommt, was der Rest der Gruppe redet. Die anderen Spieler*innen sitzen im Kreis und bekommen nun erklärt was ihre Aufgabe sein wird: Sie sind erkrankt und können daher nicht mehr direkt auf Fragen antworten, sie antworten immer auf die zuvor gestellte Frage. Wenn jetzt also die Person von vor der Tür wieder hereinkommt, darf er*sie den Mitspieler*innen der Reihe nach Fragen stellen um herauszufinden, was der Gruppe fehlt (die erste Person darf eine Antwort frei erfinden, da es ja noch keine Frage davor gibt). (Beispiel: Frage1: Was ist dein Lieblingsminidienst? Antwort: Käsespätzle; Frage 2: Wohin fährst du gerne in den Urlaub? Antwort: Weihrauch) Wenn die fragende Person herausgefunden hat, was der Gruppe fehlt ist das Spiel vorbei. 

Eine zweite Runde macht wie schon gesagt bei diesem Spiel nicht so viel Sinn, weil alle Spieler*innen nun das Geheimnis schon kennen. Aber wenn ihr kreativ seid, könnt ihr das Spiel bzw. Die Krankheit variieren, zum Beispiel nur Fragen erlauben, auf die man mit ja oder nein antworten kann, oder immer das Gegenteil der eigentlichen Antwort sagen. Um es schwieriger zu machen, kann sich auch jeder Spieler eine andere Krankheit überlegen, die er hat. Dann dauert das Spiel aber umso länger und es ist von Vorteil, wenn es weniger Spieler*innen sind. 

Das Spiel lässt sich übrigens auch gut online spielen, wenn alle Spieler*innen ehrlich sind. Dazu muss der*die Freiwillige, der*die im Normalfall vor die Tür gehen würde, die Augen schließen und seinen*ihren Lautsprecher kurz ausschalten, oder ihr schickt die Person in eine Breakoutsession. In der Zeit wird den anderen Teilnehmern das Spiel erklärt und sie überlegen sich ihre Krankheit. Der*die Freiwillige darf die Augen wieder öffnen und den Lautsprecher wieder anschalten oder wird eben wieder in die Hauptsession zurückgeholt. Der Rest funktioniert wie oben beschrieben. 

Viel Spaß! 

Anna Sophie 

Bloß oamoi

Bloß oamoi ist ein schnelles WUP, das ihr sowohl online, als auch in Präsenz sehr gut spielen könnt. Alles was ihr dafür braucht sind Stift und Papier für jeden und Spaß am Raten und um die Ecke denken.

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Kommando Pimperle

Heute gibt es wieder ein Spiel für euch, dass sich sowohl in der Videokonferenz als auch im Gruppenraum spielen lässt. Alles was ihr für Kommando Pimperle braucht ist Motivation und ein bisschen Konzentration.

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Zublinzeln

Heute gibt es ein schnelles Warm-Up-Spiel, das ihr mit euren Gruppenkindern sowohl jetzt online als auch später wieder in Präsenz spielen könnt. Alles was ihr braucht ist eine möglichst schnelle Reaktion der Mitspieler und natürlich Motivation. 

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Rippel-Dippel

Wer ein Fan von schnellen Sprechspielen ist wird dieses Spiel lieben. Rippel-Dippel lässt sich ab etwa 5 Spielern gut spielen und alles was ihr dafür braucht ist ein schnelles Mundwerk und irgendwas zum Markieren: Klebepunkte, Wäscheklammern, Kinderschminke, … Praktischerweise lässt es sich auch online super spielen. 

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Liebling, ich liebe dich

„Liebling, ich liebe dich“ ist ein wirklich lustiges Warm-up-Spiel, das auch mit den momentanen Hygienevorschriften super gespielt werden kann. Vor allem mit jüngeren Minis klappt es gut, da sie noch unbefangener sind. Du brauchst dazu nur 8 – 15 Spieler.

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Schreikreis

Heute gibt es ein ganz schnelles Warm-Up Spiel für euch. Dafür braucht ihr nur mindestens fünf Leute (am besten natürlich mehr, dann ist es auch nicht ganz so schnell vorbei), eure besten „Todesschreie“ und genug Platz für einen Kreis.

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Kongachi

Kongachi ist ein Kreisspiel, das sich super als Warm-Up Spiel eignet. Spielen kann man es schon ab 3 Teilnehmern, aber ab 5 Spieler macht es richtig Spaß und Sinn.

Alle stehen im Kreis und es wird im Uhrzeigersinn das „chi“ herumgegeben. Dabei gibt es folgende Aktionen, die jederzeit während des Spiels eingesetzt werden können, wobei jeweils der aktive Spieler die entsprechende Bewegung macht und die zugehörige Bezeichnung sagt:

Chi: Das Signal geht eine Person weiter, dabei zeigt die offene Hand wie ein Tablett zu dem Nachbarn in der entsprechenden Richtung.

Kongachi: Das Signal macht einen Richtungswechsel, dabei zeigt die offene Hand wie in chi zuerst in die ursprüngliche Richtung, während man „konga“ sagt, dann zeigt die offene Hand in entgegengesetzte Richtung, während „chi“ gesagt wird.

Ratatata: Das Signal geht mit „Ratatata“ zu irgendeiner Person im Kreis, dabei gehen die Hände von ausgestreckt über dem Kopf in Richtung der Person in einer Kreisbewegung nach unten bis ca. parallel zum Boden. Die andere Person kann mit „Ratatata“ und umgekehrter Bewegung annehmen oder mit „Boing“ und gekreuzten Armen vor dem Gesicht abblocken, in diesem Fall muss der Geber es mit „Ratatata“ und umgekehrter Bewegung wieder zurücknehmen.

Slide: Wie die Bewegung von chi, nur länger und in Richtung des Kreismittelpunkts.

Slide is mine: Jemand aus dem Kreis nimmt den Slide mit einer Greifbewegung aus dem Kreis heraus.

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Viel Spaß beim Nachspielen!
Bene, Maria und Johle

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