Autor: admin

Familie Meyer

Es werden 2 gegenüberliegende Stuhlreihen gebildet, auf jedem Stuhl sitzt ein Spieler. Jedem wird eine Figur (siehe unten) zugeordnet. Der Spielleiter liest den Text laut vor, jedes Mal, wenn der eigene Name genannt wird, muss man aufstehen und einmal um die Stuhlreihe seiner Mannschaft rennen. Die Gruppe, die zuerst wieder sitzt, bekommt einen Punkt. Bei „Familie Meier“ müssen alle rennen. Die Mannschaft, die am Ende am meisten Punkte hat, gewinnt.

Optimalerweise gibt es bei diesem Spiel 22 Teilnehmer, sind es mehr (oder weniger), besetzt man manche Rollen einfach doppelt (bzw. lässt manche Rollen weg). Hier bitte besonders darauf achten, dass keine spitzigen Gegenstände, Tischecken etc. im Weg sind, an denen man sich verletzen kann. Es ist auch hilfreich, Straßenschuhe zu tragen oder barfuß zu rennen (dann rutscht man nicht so leicht aus).

Viel Spaß beim Nachspielen!
Johle und Philipp

Familie Meyer

Figuren:
Familie Meyer: Vater, Mutter, Susi, Peter, Dackel Waldemar
Zoo: Löwen, Elefanten, Affen

Es ist Sonntag. Familie Meyer wacht auf. Peter und Susi rennen ins Bad. Vater kocht Kaffee und Mutter deckt den Frühstückstisch. Dackel Waldemar steht an der Tür und bellt. Peter öffnet die Tür und lässt den Dackel Waldemar hinaus. „Das Frühstück ist fertig“, ruft Mutter. Familie Meyer setzt sich an den Tisch. Susi hat eine Idee: „Lasst uns in den Zoo gehen!“ „Nein“, mault Peter „gehen wir lieber ins Kino.“ Dackel Waldemar jault, weil Vater ihm auf den Schwanz getreten ist. Die Familie Meyer beschließt den
Besuch im Zoo. Vater fährt das Auto aus der Garage. Mutter steigt vorne ein. Susi, Peter und der Dackel Waldemar klettern auf den Rücksitz. Die Familie Meyer fährt los.

Im Zoo angekommen, kauft der Vater die Eintrittskarten. Peter möchte am liebsten gleich zu den Löwen. Susi ruft: „Wir gehen zuerst zu den Affen.“ Vater meint: „Hier gibt es ein schönes Elefantengehege!“ Plötzlich schreit Mutter: „Wo ist der Dackel Waldemar?“ Der Dackel Waldemar ist verschwunden. Familie Meyer sieht sich erschrocken an. Dann bestimmt Vater: „Mutter, du suchst mit Peter bei den Löwen, Susi rennt zu den Affen, und ich, der Vater laufe zu den Elefanten. Irgendwo hier im Zoo muss der Dackel Waldemar ja stecken.“ Plötzlich hört Familie Meyer ein wütendes Gekläff vom Löwenkäfig her. Vater kommt von den Elefanten zurück. Susi von den Affen. Die ganze Familie Meyer trifft sich bei den Löwen. Vor den Löwen sitzt der Dackel Waldemar und kläfft. Die Löwen brüllen zurück.

Gott sei Dank hat die Familie Meyer den Dackel Waldemar nicht im Zoo verloren. Familie Meyer verlässt den Zoo und geht zum Auto zurück. Vater und Mutter steigen vorne ein, Susi, Peter und der Dackel Waldemar hinten. Dann fährt Familie Meyer wieder heim. Das war ein schöner Besuch im Zoo.

Vorbereitungen auf Ostern in der Pfarrgemeinde Hintertupfing

Spieler:
Pfarrer
Mesner und Mesnerin – zusammen das Mesnerehepaar
Organist
Pfarrgemeinderat bestehend aus: Vroni, Gerti, Max und Michi
Ministranten bestehend aus: Kathi, Julia, Paul, Susi, Franzi, Flori, Babsi, Tobi (Obermini)

Strahlender Sonnenschein und blauer Himmel – es ist ein warmer Karsamstag in der Pfarrgemeinde St. Paul in Hintertupfing. Am Nachmittag treffen sich die Ministranten mit dem Pfarrer, um für das anstehende Hochfest zu proben. Auch Gerti vom Pfarrgemeinderat, die sich um die Ministranten in der Pfarrgemeinde kümmert, wollte kurz vorbeischauen.

Schon ein bisschen davor wollte Tobi, der Oberministrant von Hintertupfing, da sein, damit er mit dem Pfarrer seine Ideen besprechen konnte, wer von den Ministranten welchen Dienst übernimmt. Er schwingt sich auf sein Fahrrad und radelt los zum Pfarrhaus. Aber als er dort ankommt und klingelt, macht keiner auf. Er zückt sein Handy und schreibt dem Pfarrer eine WhatsApp: „Ich wäre jetzt da – wo bist Du?“ Kurz darauf antwortet der Pfarrer: „Sorry, ich bin schon in der Kirche und bespreche den Liederplan mit dem Organisten. Babsi, Flori und Franzi sind auch schon da.“

Dort angekommen, sieht Tobi auch schon das Mesnerehepaar. Den ganzen Vormittag über haben der Mesner und die Mesnerin schon Vorbereitungen getroffen und die Kirche geschmückt. Dabei haben ihnen auch Vroni, Max und Michi vom Pfarrgemeinderat geholfen. „Seid ihr morgen komplett?“, fragt der Mesner. „Es wäre nämlich schon gut zu wissen, dann wasche ich die restlichen Alben heute Nachmittag auch noch. Ich habe die letzten Tage ja nichts mehr von den Ministranten gehört“, ergänzt die Mesnerin. „Ja wir sollten alle sein. Kathi meinte zwar zuerst, dass sie nicht schon wieder so früh aufstehen mag, aber Flori und Julia konnten sie dann doch noch überzeugen.“, entgegnet Tobi.

„Na gut“, sagt der Pfarrer, „lasst mich noch kurz die Lieder mit dem Organisten durchgehen, dann können wir gleich in die Probe starten. Bis dahin müssten Kathi, Julia, Paul und Susi auch da sein.“
„Ach ihr wollt die Probe jetzt machen?“ fragt der Organist. „Eigentlich wollte ich danach gleich anfangen, die Lieder einzuüben. Viele davon spielt man ja nicht jeden Tag“ „Deswegen sind sie und Gerti ja da und der Rest der Ministranten kommt auch gleich noch“, sagt der Pfarrer. „Können wir das nicht gleichzeitig machen?“ „Puh, also das wird schwierig“, meint Tobi, „es wird halt schwierig über, die Geräuschkulisse der Orgel drüber zubrüllen.“ „Du kannst ja für eine Stunde oder so mit uns mitkommen“, meint Max. „Wir sind hier jetzt soweit fertig und wollten uns noch bei der Vroni daheim gemütlich auf der Terrasse zusammensetzen, Michi kommt auch mit.“ „Na gut, angenommen. Wann seid Ihr denn mit der Ministrantenprobe fertig?“ will der Organist wissen. „Wahrscheinlich so in einer Stunde oder eineinhalb, oder?“, meint Gerti. „Alles klar. Max, Vroni, Michi, dann habt ihr jetzt die Ehre mit mir“, sagt der Organist. „Ich komme dann nach und löse Dich auf der Terrasse ab – dann machen wir eine private Sitzung vom Pfarrgemeinderat,“ scherzt Gerti.

Der Organist schließt sich den anderen dreien vom Pfarrgemeinderat an und verlässt die Kirche. „Dann haben wir das ja auch gelöst und wir können gleich starten,“ zeigt sich der Pfarrer erleichtert. In dem Moment betreten Kathi, Julia, Paul und Susi auch die Kirche. „Sorry, mia san a weng z’spat dro. Mia woitadn mitnander mitm Radl kemma. Aba da Paul is wia immer wieder ned rechtzeitig vo seiner Playstation weg kemma“, sagt Susi. Paul, der schon des Öfteren ein wenig zu spät gekommen war, wurde etwas verlegen. „Ein Wahnsinn!“, mosert der Mesner. „Du warst doch auch mal jung und nicht immer pünktlich, also sei nicht so streng mit ihm“, entgegnet die Mesnerin.

Der Pfarrer sagt nichts und schmunzelt nur. „Guad, aber jetz samma ja alle, oder? Back mers? Miassma uns heid a scho a Gwand oziang?“, will Susi wissen. „Wir machen heute nur eine Trockenübung und beginnen draußen am Osterfeuer“, sagt Tobi, „aber erstmal müssen wir klären, wer von den Ministranten welchen Dienst übernehmen will. Freiwillige vor.“ Flori und Franzi melden sich sofort für den Altardienst. Babsi und Julia erklären sich bereit, den Dienst der Leuchter zu machen. „Ihr könnt Euch ja abwechseln, wenn es zu viele Lesungen für Euch sind, dann können immer Flori und Franzi die eine, und die andere Lesung ihr zwei machen“, schlägt der Pfarrer vor. „Und wer von Euch will den Weihrauch übernehmen?“, fragt Gerti. Paul meldet sich zögerlich: „Wenn ich das mit unserem Obermini, dem Tobi, machen kann, dann würde ich es machen. Ich fühle mich noch ein bisschen unsicher und das würde mir helfen.“

„Alles klar, ich habe Dienste notiert, und das mit dem Weihrauch ist auch in Ordnung, wenn niemand anderer will“, sagt Tobi. Die Ministranten machen sich mit dem Pfarrer und den benötigten Gegenständen auf den Weg nach draußen, Gerti und das Mesnerehepaar bleiben in der Kirche. An der Feuerstelle angekommen, meint Franzi: „Fehlt nicht irgendwas?“ „Ähm ja“, lacht der Pfarrer, „wir haben die Osterkerze in der Kirche vergessen. Magst Du sie schnell holen, Babsi? Wir nehmen jetzt zur Probe einfach die vom letzten Jahr.“ „Ja des geht ja scho guad los heid,“ mosert Susi. Nachdem Babsi mit der Kerze zurück ist, klappt alles bis zum Einzug zurück in die Kirche reibungslos, wo die Pfarrgemeinde dann auf die Verbreitung des Lichts warten wird.

„Für die Weitergabe des Lichts werden Vroni, Gerti, Max und Michi vom Pfarrgemeinderat bereitstehen und Euch helfen“, meint Tobi. „Nachdem das Licht ausgeteilt wurde, habe ich die Hauptarbeit. Bis auf das Exsultet und den mehreren Lesungen ist das praktisch erstmal bis zur Tauffeier dann wie ein normaler Gottesdienst“, erklärt der Pfarrer. „Und dann?“, wollen Kathi und Susi wissen. „Dann wird das Taufwasser geweiht und das Taufversprechen erneuert“, erklärt der Pfarrer. „Bei der Taufwasserweihung wird es besonders knifflig, da tauche ich die brennende Kerze nämlich in das Wasser ein, während Babsi und Julia das Gebetsbuch und das Mikrofon halten. Ich zeige Euch das Mal.“

Vorsichtig nimmt der Pfarrer die Osterkerze des letzten Jahres vom Kerzenständer und hebt sie in den noch leeren Weihwasserkessel. Auf einmal scheppert es gewaltig. Einige Ministranten erschrecken sich. Auch das Mesnerehepaar ist sofort wieder zu Stelle. „Jetzt ist mir tatsächlich die Kerze ausgekommen und in den Kessel gefallen“, meint der Pfarrer erschrocken. Der Mesner schaut nach und stellt erleichtert fest, dass sie noch ganz ist.

„Aber a saubere Duin hods jetz scho griagt, und bissl schepps schauts jetzad a aus“, meint Susi. „Ab morgen haben wir ja dann eine neue, aber dann sollte das nicht nochmal passieren“, meint die Mesnerin. Nachdem die weitere Ministrantenprobe reibungslos abläuft, stellt Gerti fest: „trotz einiger Pannen in der Probe sehe ich uns gut vorbereitet für morgen.“ „Dann treffen wir uns morgen eine halbe Stunde bevor der Gottesdienst beginnt, ich werde bis dahin noch Eure Alben vorbereiten“, ergänzt Tobi. „Das stimmt“, meint der Pfarrer, „wenn die Generalprobe schiefläuft, geht beim Gottesdienst normalerweise alles glatt. Ich glaube, unsere Ministranten wissen jetzt Bescheid. Die Pfarreigemeinde St. Paul ist gut vorbereitet.

Der Schützenverein SCV Bembo

Figuren:
Schützenverein SCV Bembo: 1. Vorstand, 2. Vorstand, Kassier, Schriftführer, Jugendleiter, Damenleiter, Schützenkönig, Schützenkönigin
Zusätzliche Personen: Sicherheitsbeauftragter (Herr Oscar), Bedienung, Gschwendtnerwirt

Der Schützenverein SCV Bembo hockt am Sonndogvormiddog am Stammdisch beim Gschwendtnerwirt. Z´Bsuach homs an hochdeitschen Sicherheitsbeauftragten, an Herrn Oscar. Der Herr Oscar buid si natürlich Wunder wos ei, wer er is und wos er duad. Deshoib mog er glei an ganzen
Schiaßstand vom Schützenverein SCV Bembo umbaun. Des nehma de Mitglieder vom Schützenverein SCV Bembo allerdings ned so leicht hi und a Bombendiskussion entsteht.

Jeder bringt so seine Argumente und der 1. Vorstand vom SCV Bembo regt si sogar a so auf, dass a an ganz roten Kopf griagt. Da Kassier moant auf de Idee vom Herrn Oscar bloß, dass da Schützenverein SCV Bembo si des ned leisten ko, da er ja ez dann a 50-jähriges Jubiläum feiert. Am Schützenkönig regt der ganze Schmarrn scho langsam auf und er blärt: „Bedienung, bring mia moi a Bier, weil do werst ja bled!“ Nach 2 Minuten kimt d´Bedienung wieda und stoit am Schützenkönig a Woazn mit a bissl z´vui Schaum, aba da Schützenkönig muas natürlich glei wieda nörgeln und sogt: „Mei Uschi, wos hosch denn do scho wieda gmacht?!“ Ez werds am Schriftführer z´bled und er bleac: „A Ruah is ez, i ko ja go ned mit schreibn!“, dem stimmt da Kassier a glei zua. Na is a glei ganz ruhig im Gschwendtnerwirt.

De genervte Schützenkönigin nut glei de Gunst der Stund und sogt dem Sicherheitsbeauftragten an Herrn Oscar glei moi d Meinung: „Hä du, mia hom koa Göd ned füa den Umbau. Mia denna a Fest planen, do brauch ma des Göd!“ Darauf die Antwort vom Herrn Oscar: „Aber Sie brauchen neue Techniken, zum Schutz ihrer Schützen des SCV Bembo!“, daraufhin da 2. Vorstand: mia san seit 20 Johr in dem Stand und owei hods passt, do brauch ma ez ned umananda doa.“ Plötzlich brauch Freude aus, da die Bedienung mit den heißersehnten Weißen daher kimt. Doch die Damenleitung und de Jugendleitung hod überhaupts nix essn kenna, weils so an Schock kapt hobn, weils moana, dass eana geliebtes Festl ausfoit. Auf oa moi blead da Gschwendtnerwirt zur Bedienung: „Wenn de de guaden Würstl ned minga, na hoist as glei wieda zruck, na werd hoid heit ned zuzelt!“ Mit dene harten Worte, hom de Leid vom Schützenverein SCV Bembo und da Herr Oscar glei as zuzeln o gfanga, a wenns da Herr Oscar ned so ganz kapiert hod.

Nochdem da Bauch wieda voi war, war da ganze Schützenverein SCV Bembo wieda glücklich weils den Preißn so richtig verarscht hom. Danoch hods no a Bia gebn und da Herr Oscar hod an soichn
Rausch kriagt, dass do koa Vertrog mehr zwischn am Schützenverein SCV Bembo und m Herrn Oscar entstandn is.

Papiervögel

Heute haben wir eine schnelle Bastelidee mit Bild- und Videoanleitung für euch. Alles, was ihr dazu braucht, ist Papier, eine Schere, eventuell einen Stift und Nadel und Faden. Und schon habt ihr süße Papiervögel.

papiervoegel_material

Zunächst schneidet ihr euch einen langen Papierstreifen. Mit Breite und Länge könnt ihr gerne spielen und verschieden große Vögel basteln, wichtig ist nur: Je breiter der Papierstreifen wird, desto länger muss er natürlich auch sein. Wir haben 15 cm langes und 1,5 cm breites Papier benutzt.

Jetzt macht ihr einen Knoten in den Papierstreifen und drückt den Knoten, wie auf dem Bild zu sehen, flach.

Mit der Schere könnt ihr nun einen Kopf mit Schnabel am einen Ende ausschneiden und das Vogelschwänzchen am anderen Ende.

Theoretisch ist euer Vogel jetzt auch schon fertig. Wer möchte, kann aber noch ein Auge einzeichnen und/oder eine Schnur einfädeln um die Vögel aufhängen zu können. Hierfür fädelt ihr den Faden in die Nadel und stecht durch den „Vogelrücken“, sodass die Schlaufe nach oben geschlossen ist. Die offenen Enden könnt ihr dann nach unten verknoten und in den Körper ziehen, sodass der Knoten unsichtbar ist.

Und schon sind eure Vögel fertig! Viel Spaß beim Nachmachen!

Johle und Maria

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Menschenschach 

Menschenschach ist ein lustiges Spiel mit Bewegung. Wenn deine Gruppe gerade besonders laut ist, wäre dieses Spiel eine gute Möglichkeit, um zur Ruhe zu kommen. Man kann es super im Freien spielen und Spannung ist garantiert! 

Du brauchst viel Platz, Klebeband oder andere Markierungsmöglichkeiten und am besten eine*n Schiedsrichter*in. Am meisten Spaß macht es mit mindestens 10 Teilnehmenden! 

Zuerst bildest du zwei gleich große Teams und markierst auf dem Boden ein Spielfeld. Bei den Maßen schätzt du einfach gut ab, dass an zwei gegenüberliegenden Seiten die Teammitglieder gut Platz haben und dazwischen mindestens 5 Meter liegen. Die beiden Teams stellen sich nun hinter den gegenüberliegenden Linien auf. Das Ziel ist, dass ein*e Spieler*in aus Team 1 hinter die Linie des gegnerischen Teams 2 gelangt. Dann hätte Team 1 gewonnen.  

Die Teams dürfen sich vor Spielbeginn eine Strategie überlegen. Sobald das Spiel beginnt, darf kein Wort mehr gesprochen werden. Die Teams müssen sich also still verständigen. Ein Team beginnt und klärt untereinander ab, wer nun den ersten Zug aus ihrem Team macht. Die Spieler*innen dürfen sich nur springend fortbewegen. Es darf seitlich und nach vorne gesprungen werden, nicht rückwärts. Springen ist nur mit geschlossenen Beinen erlaubt, man springt mit geschlossen Beinen ab und landet mit beiden Beinen wieder geschlossen nebeneinander. Die Sprungweite ist den Teams überlassen. Wenn ein*e Spieler*in nach dem Sprung aber umkippt, stark wankt oder die Beine, beispielsweise um einen Sturz zu verhindern, öffnet, dann scheidet diese*r Spieler*in aus. Der*die Schiedsrichter*in beobachtet alle Sprünge genau, damit alle Regeln eingehalten werden. Pro Zug ist nur ein Sprung von genau einem Spieler aus dem Team erlaubt. 

Um zu verhindern, dass nun ein Rivale die Seite des eigenen Teams erreicht, dürfen gegnerische Spieler*innen abgeschlagen werden. Vorsicht, ganz sanft und nur an der Schulter! 😉 Wenn also ein*e Spieler*in aus Team 1 am Zug ist und nah zu einem*einer Spieler*in aus Team 2 springt, darf er*sie versuchen, ihn*sie abzuschlagen. Der*die Spieler*in aus Team 2 darf mit dem Körper ausweichen, die Füße stehen jedoch wie angewurzelt. Abgeschlagene Spieler*innen scheiden aus. 

Nach diesem Schema ist jedes Team abwechselnd am Zug und gewonnen hat wie gesagt das Team, aus dem es der*die erste Spieler*in über die gegnerische Linie geschafft hat. Viel Spaß! 

Anna Sophie 

Gemeinschaft

Hallo ihr Lieben,
Der Turmbau zu Babel – Genesis Kapitel 11
Die ganze Erde hatte eine Sprache und ein und dieselben Worte. Als sie ostwärts aufbrachen, fanden sie eine Ebene im Land Schinar und siedelten sich dort an. Sie sagten zueinander:
Auf, formen wir Lehmziegel und brennen wir sie zu Backsteinen. So dienten ihnen gebrannte Ziegel als Steine und Erdpech als Mörtel.
Dann sagte sie: Auf, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm mit einer Spitze bis in den Himmel! So wollen wir uns einen Namen machen, damit wir uns nicht über die ganze Erde zerstreuen.
Da stieg der Herr herab, um sich Stadt und Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten. Und der Herr sprach: Siehe, ein Volk sind sie und eine Sprache haben sie alle. Und das ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, wenn sie es sich zu tun vornehmen.
Auf, steigen wir hinab und verwirren wir dort ihre Sprache, sodass keiner mehr die Sprache des anderen versteht.
Der Herr zerstreute sie von dort aus über die ganze Erde und sie hörten auf, an der Stadt zu bauen. Darum gab man der Stadt den Namen Babel, Wirrsal, denn dort hat der Herr die Sprache der ganzen Erde verwirrt und von dort aus hat er die Menschen über die ganze Erde zerstreut.

Wahrscheinlich kennt ihr alle diese Geschichte. Beim letzten Zusammensitzen mit Freunden kam uns diese Stelle in den Sinn, da sie unserer Meinung nach ziemlich gut auf die heutige Zeit und vor allem auf den Restart der Jugendarbeit passt.

Auch wir haben in den letzten Jahren eine große Zerstreuung hinter uns.
Viele Gruppen und Freunde hat man in den letzten Jahren eher selten gesehen und wenn, dann meist digital.
Wir haben uns auf verschiedenen Bahnen weiterentwickelt.
Haben neue Hobbys gefunden.
Wir sprechen in vielen Punkten nicht mehr dieselbe Sprache.
Wir haben aufgehört unsere GEMEINSCHAFT, unsere Stadt aufzubauen.

Aber uns das bewusst zu machen, ist der erste Schritt hin zu einer neuen Gemeinschaft.
Vielleicht brauchen wir dafür eine neue Sprache, eine neue Stadt.
Vielleicht können wir die alten Teile wieder neu beleben.
Vielleicht ist auch die Veränderung zu groß und ein kompletter Neuanfang möglich.

Was ist dafür nötig? Was brauchen wir, um wieder eine gemeinsame Sprache zu sprechen? Was um wieder gemeinsam an einer Stadt zu bauen?

Wir brauchen vor allem Dolmetscher. Wir brauchen Sprachrohre und wir brauchen vor allem Zeit zum Sprechen, aber auch zum Zuhören.

Wir sollten uns alle die Fragen stellen …
… wann kann ich ein guter Dolmetscher sein?
… wann brauche ich einen Dolmetscher?
… wann kann ich ein Sprachrohr für andere sein?
… wann brauche ich selbst eins?
… wann ist es Zeit zu sprechen? Wann ist es Zeit zuzuhören?

Die Antworten auf diese Fragen können nicht immer ganz einfach sein und sich auch schnell verändern. Sie bilden aber genauso die Basis, um eine GEMEINSCHAFT wiederzubeleben beziehungsweise neu aufzubauen oder auch zu erhalten.

Auch wenn in der Geschichte vom Turmbau zu Babel Gott der Grund für die Wirrungen unter den Menschen ist, bietet er im Pfingstwunder auch eine Lösung an. Durch den Hl. Geist war es den Aposteln möglich in allen Sprachen miteinander zu reden und sich mit allen in ihren Sprachen zu verständigen.
Vielleicht wäre auch in der heutigen Zeit ein neues Pfingstwunder nötig.
Vielleicht haben wir es aber bereits in uns und müssen nur die richtigen Worte beziehungsweise die richtige Sprache finden.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen schöne Feiertage und die Fähigkeit und Bereitschaft in allen nötigen und wichtigen Sprachen sprechen zu können, um neue GEMEINSCHAFT aufzubauen, Eingeschlafene wiederzuerwecken oder einfach nur Vorhandene weiterzuführen!

Viele Grüße Hannah

Kokos-Cakepops

Diese Kokos-Cakepops sehen nicht nur süß aus, sondern schmecken auch fantastisch! Bei Cakepops gibt es viele Arbeitsschritte, sodass du sie wunderbar mit deinen Minis oder mit einer Gruppe zusammen machen kannst! Backe dabei den Kuchen am besten schon zu Hause 1 – 2 Tage vorher. Schön verpackt kann man sie auch gut verkaufen und die Kasse aufbessern!

Du brauchst für 16 Cakepops: 

Für den Kuchen: 

  • 125 g Butter/ Margarine 
  • 80 g Zucker 
  • 1 Pck. Vanillezucker 
  • 1 Prise Salz 
  • 2 Eier 
  • 150 g Dinkelmehl 
  • 2 TL Backpulver 
  • 20 g Kakao 
  • 4 EL Hafermilch 

Für die Kuchencreme: 

  • 30 ml Kokosmilch 
  • 70 g Frischkäse o. Frischkäsealternative von Simply zum Beispiel 
  • 60 g Puderzucker/ Traubenzucker 

Für die Glasur: 

  • 400 g weiße Kuvertüre 
  • 80 g Kokosraspel 
  • 16 Cakepop-Stiele oder Schaschlikspieße 
  • 1 Cakepop-Form (Herz oder Kugel) 
  1. Stelle zuerst mit den Zutaten für den Kuchen einen Rührteig her. Schlag dazu die Butter schaumig und gib den Zucker und Vanillezucker dazu. Füge das Salz und die Eier hinzu. Vermische Mehl, Backpulver und Kakao und hebe alles unter. Rühre nun die Hafermilch ein. Den fertigen Teig bäckst du in einer 20 cm langen Kastenform bei 160 °C ca. 45 Minuten lang. Den fertigen Kuchen lässt du am besten 1 – 2 Tage stehen, bis du ihn weiterverarbeitest. 
  1. Für die Kuchencreme vermischst die Kokosmilch mit dem Frischkäse und dem Puderzucker. Nimm von der Kokosmilch am besten den festeren Teil. Zerbrösle nun mit den Fingern den ganzen Kuchen und verknete ihn mit den Händen mit der Creme bis eine gleichmäßige Masse entsteht.  
  1. Wiege nun 16 Portionen á 40 g ab und stelle sie mindestens 1 Stunde kalt. Danach gibst du jede Portion nacheinander in die Cakepop-Form. Die Ränder kannst du vorsichtig mit einem Messer abschneiden.  
  1. Schmelze nun die Kuvertüre im Wasserbad. Tauche jeden Cakepop-Stiel in die Schokolade und spieße dann die die geformten Cakepops auf, damit er später nicht vom Stiel rutscht. Tunke nun jeden Cakepop in die Kuvertüre und anschließend in die Kokosraspeln. Zum Trocknen steckst du die Stiele am besten in Styropor, damit die Glasur gleichmäßig rundherum festwerden kann.  

Und fertig sind deine Cakepops! Guten Appetit! 

Anna Sophie

Zeitungsschlagen 

Das Spiel Zeitungsschlagen ist sehr bekannt, da können sich alle nach einer anstrengenden Gruppenstunde einmal auspowern! Für eine Gruppe, bei der sich die Teilnehmer:innen noch nicht gut kennen, ist es eine coole Möglichkeit, die Namen der anderen zu lernen! Viel Spaß! 

Alle Teilnehmer:innen sitzen im Kreis und einer oder eine steht in der Mitte. Das Ziel der Person in der Mitte ist es, einen Stuhl zu ergattern. Dafür ist sie mit einer Zeitung, die zusammengerollt und mit Klebeband befestigt ist, bewaffnet. Ein:e Spieler:in beginnt und ruft den Namen einer anderen Person im Kreis. Derjenige in der Mitte versucht jetzt, die Person mit diesem Namen mit der Zeitung abzuschlagen, bevor sie einen neuen Namen rufen kann. Wenn der/die Spieler:in in der Mitte das schafft, bekommt er/sie den Stuhl dieser Person und sie muss in den Kreis. Nun darf derjenige, der den Platz ergattert hat, einen neuen Namen rufen und es beginnt von vorne. Wenn die Person, deren Namen gerufen wurde, schnell genug reagiert, sagt sie einen anderen Namen und der/die Spieler:in in der Mitte muss schnell weiter und versuchen die nächste Person, abzuschlagen. Das geht so lange bis er/sie schnell genug einen anderen abschlagen kann. Macht vorher aus, dass man nicht zu fest zuschlagen darf und auch nur im Bereich der Beine, damit es keine Verletzten gibt! 

Anna Sophie 

Frohe Ostern

Hallo liebe Leser:innen,

heute gibts einen kleinen Osterimpuls. Ich wünsche euch eine gute Zeit beim Reindenken.

Diesen Impuls schreibe ich am 20. März 2022. Im Hintergrund läuft das Spendenkonzert SOUND OF PEACE auf Youtube im Livestream. Und einer der Künstler:innen pfeift eine Melodie, die ich vor allem aus langen Zeltlagernächten am Lagerfeuer aus dem DACAPO kenne. Ihr kennt es sicher auch:

Wind of Change (1991) – Scorpions

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I follow the Moskva
Down to Gorky Park
Listening to the wind of change
An August summer night
Soldiers passing by
Listening to the wind of change

The world is closing in
And did you ever think?
That we could be so close?
Like brothers
The future’s in the air
I can feel it everywhere
Blowing with the wind of change

Take me to the magic of the moment
On a glory night
Where the children of tomorrow dream away (dream away)
In the wind of change
(Mmmmmmm)

Walking down the street
And distant memories
Are buried in the past foreverI follow the Moskva
And down to Gorky Park
Listening to the wind of change

Take me (take me) to the magic of the moment
On a glory night (a glory night)
Where the children of tomorrow share their dreams (share their dreams)
With you and me (you and me)
Take me (take me) to the magic of the moment
On a glory night (a glory night)
Where the children of tomorrow dream away (dream away)
In the wind of change (wind of change)

The wind of change blows straight
Into the face of time
Like a storm wind that will ring
The freedom bell for peace of mind
Let your balalaika sing
What my guitar wants to sing (sing)

Take me (take me) to the magic of the moment
On a glory night (a glory night)
Where the children of tomorrow share their dreams (share their dreams)
With you and me (you and me)
Take me (take me) to the magic of the moment
On a glory night (a glory night)
Where the children of tomorrow dream away (dream away)
In the wind of change (wind of change)

Als kleiner Zeltlagerjunge hab ich mich immer vergebens am Pfeifen versucht und eher an schlechtes Wetter gedacht, das Lied auf jeden Fall nicht mit dem Ende des Kalten Krieges in Verbindung gebracht.
Das Lied wurde 1989 wenige Monate vor dem Mauerfall von Klaus Meine geschrieben und feiert den eintretenden politischen Wandel in Europa zu dieser Zeit. Sogar Michail Gorbatschow, der Staatschef der ehemaligen UdSSR, hat die Scorpions aufgrund dieses Liedes 1991 im Kreml empfangen.

Ich selbst kann mir die Zeit im kalten Krieg und den Mauerfall nicht vorstellen, da ich noch lange nicht geboren war, aber ich glaub das Lied ist immer noch aktuell.
Es beschreibt die Veränderung, Soldaten gehen nach Hause und kämpfen nicht mehr, man rückt in der Welt zusammen, wie Schwestern und Brüder. Ende der trennenden Mauer und des angespannten Verhältnisses zwischen Ost und West.

Leider haben wir genau diese Spannungen aktuell wieder im Ukraine-Krieg. Hoffentlich sind sie bei Veröffentlichung dieses Impulses in Frieden verwandelt.

Auch bei uns Christen steht in diesen Tagen ein „Wind of Change“ an. Nämlich das Osterfest.
Wir feiern heute seine Auferstehung. Und diese hat Veränderung gebracht. Wir glauben nämlich, dass nach dem Tod nicht alles vorbei ist, nein es folgt die Auferstehung. Und auch das war damals wie heute ein unvorstellbar schöner Gedanke. Ostern ist für uns ein Wendepunkt nach den 3 Tagen des Todes Jesu.
Nach dem Krieg folgt Frieden und nach dem Tod folgt Auferstehung.

Gebet:

Guter friedvoller Gott,

Wenn es mal wieder in meinem Leben stürmt und die Welt über mir einzustürzen droht,
hilf mir, lieber Gott, dass ich den Sturm nicht zu bekämpfen versuche, sondern ihn auch als Chance sehe.
Als Chance mein Leben neu zu ordnen, mich den neuen Herausforderungen zu stellen und vielleicht sogar den Wind des Sturms zu nutzen um Fahrt auf zu nehmen in eine neue Richtung.

Amen

Von Herzen wünsche ich euch gesegnete Ostern mit euren Liebsten, erfolgreiches Ostereiersuchen und eine friedvolle gute Zeit.

Falls das Wetter mitspielt eine kleine Empfehlung: Besucht doch die Oase Steinerskirchen auf einen kleinen Spaziergang und lasst die Friedensglocken läuten.

Alles Liebe
Fabi

Signal

Signal ist ein lustiges Kooperationsspiel, bei dem es vor allem um Schnelligkeit und gute Verständigung im Team geht. Ihr braucht dazu mindestens 12 Teilnehmer, so viele Spielleiter wie Gruppen und 3 verschiedene Gegenstände. Es geht auch mit verschiedenfarbigen Tüchern zum Beispiel. 

Teilt die Spieler in 5er- oder 6er-Gruppen ein. Dann zeigt ein Spielleiter den Gruppen die 3 Gegenstände und die Gruppenmitglieder einigen sich untereinander auf drei verschiedene Signale, für jeden Gegenstand eines, das später im Spiel per Händedruck weitergegeben wird. Zum Beispiel für Gegenstand eins 2 Mal drücken, für Gegenstand zwei einmal lang und einmal kurz drücken…  

Anschließend setzen oder stellen sich die Gruppen in einer Reihe hintereinander auf und ein Spielleiter gibt das Startsignal. Die Gegenstände werden vorne im Sichtfeld der jeweiligen vordersten Spieler hingelegt. Dann teilt jeder Spielleiter dem Hintersten einer Gruppe einen von ihm ausgewählten der 3 Gegenstände mit, alle Gruppen-Hintersten sollen die Gegenstände fairerweise gleichzeitig erfahren! Der Hinterste gibt dann schnellstmöglich das vereinbarte Signal für den jeweiligen Gegenstand an den Vordermann weiter, dieser wiederum an seinen Vordermann und so weiter… Der Vorderste der Gruppe muss sich bei Erhalt des Signals so schnell wie möglich den richtigen Gegenstand schnappen. 

Sieger ist die Gruppe, die als erste den richtigen Gegenstand hochhält. 

Man kann dieses Spiel auch online spielen. Dazu bekommt jede Gruppe einen Breakout-Room, in jedem Room muss auch ein Spielleiter sein. Jeder Spieler muss sich die drei vereinbarten Gegenstände in Reichweite bereitstellen. Einigt euch auf ein Signal für jeden Gegenstand, Händedruck funktioniert hier natürlich nicht. Legt nun eine Reihenfolge der Spieler innerhalb der Gruppe fest. Diese könnt ihr auch in den Chat stellen, sodass jeder Spieler der Gruppe sie sehen kann und weiß, wann er an der Reihe ist. Der Spielleiter teilt dann dem Hintersten über die private Chatfunktion den Gegenstand mit. Die Spielleiter sollten sich absprechen, wann sie den Gegenstand mitteilen und dann die Zeit stoppen. (Die Gruppen sind ja in getrennten Breakout-Rooms). Nun geben die Spieler die vereinbarten Zeichen und der Vorderste hält den gesuchten Gegenstand schnellstmöglich in die Kamera. Wieder alle Gruppen zurück könnt ihr die gestoppten Zeiten vergleichen. 

Viel Spaß!
Anna Sophie 

Osterhasen aus Brotzeittüten

In vier Wochen ist schon Ostern und vielleicht braucht ihr noch eine kleine Geschenkidee. Wir haben eine schnelle Bastelidee aus Brotzeit-/Butterbrottüten für euch. Vermutlich habt ihr auch alles, was ihr dafür braucht daheim und müsst euch nur noch um die süße Oster-Füllung kümmern.

Material:

  • Butterbrottüten
  • Schere
  • Filzstifte am besten in verschiedenen Stärken
  • Bänder
  • Schokoladeneier, kleine Süßigkeiten

Und so geht’s:
Zuerst legst du die Brotzeittüte mit der Öffnung nach oben vor dich hin und faltest sie einmal der Länge nach. Die Hasenohren wie auf dem Foto aufzeichnen und ausschneiden.

Nun kannst du auf die Vorderseite (glatt, ohne Klebung) ein Hasengesicht zeichnen.

Jetzt fehlt nur noch die Füllung mit kleinen Leckereien und die Schleifen an den Ohren. Du kannst die Tüten mit nur einer Schleife zubinden und die Ohren auseinanderziehen oder um jedes Hasenohr eine kleine Schleife binden … entscheide selbst, was dir besser gefällt.
Viel Spaß beim Basteln und noch mehr Freude beim Verschenken!
Johle

Pantomime

Ein kleines lustiges Spiel für zwischendurch ist „Pantomime“. Hierbei muss immer einer in der Gruppe einen Begriff oder eine Tätigkeit den anderen Mitspielern erklären, nur durch Gebärden, Mimik und Körperbewegungen – aber ohne Worte. Und der Rest der Gruppe muss erraten, was gemeint ist. Wer errät, was gemeint ist, sagt das gesuchte Wort laut und deutlich. Wenn es richtig ist, geht es in die nächste Runde. Wenn nicht, dürfen alle anderen weit erraten.

Spielvarianten:

Ihr könnt Pantomime jeder gegen jeden spielen. Hier zählt jeder, seine eigenen Punkte. Nachdem einer mit dem Erklären an der Reihe war, ist derjenige, der das Wort erraten hat, mit dem Erklären dran. Derjenige mit den meisten erratenen Wörtern hat gewonnen.

Eine andere Möglichkeit ist auch, dass ihr zwei Teams bildet, die gegeneinander spielen. Der Sprecher/ Erklärer eines jeden Teams erklärt hier jeweils für nur für seine eigenen Teammitglieder und hat eine vorher festgelegte Zeit, in der so viele Wörter wie möglich zu erraten sind. Die Teams spielen abwechselnd und das Team, das die meisten Wörter errät, hat gewonnen.

Als dritte Möglichkeit könnt ihr Pantomime auch als Team ohne Gewinner spielen. Hier bestimmt nach jeder Runde, wer mit dem erklären anfangen darf. Sobald jemand errät, um welches Wort es sich handelt, sagt dieser es nicht laut, sondern darf sich zum Erklärer dazustellen und unterstützt diesen mit seiner Pantomime. Wenn alle Gruppenmitglieder denken, das gesuchte Wort erraten zu haben, wird aufgelöst, ob sie auch wirklich richtig liegen.

Um die zu erklärenden Wörter vorher festzulegen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder ihr als Gruppenleiter schreibt vorher eine Hand voll Wörter zum erklären auf kleine Zettel, die die Gruppenkinder dann ziehen können. Ihr könnt aber auch ein bereits fertiges Pantomime-Spiel mit fertigen Wörtern benutzen. Was auch immer gut funktioniert ist, dass ihr vorher jeden Grüppling ein bis zwei Wörter auf einen Zettel schreiben lasst. Bitte denkt daran, dass ihr vorher darauf hinweist, dass die Wörter pantomimisch dargestellt werden müssen.

Hier ist einmal eine kleine Sammlung an Wörtern, die ihr verwenden könnt:

  • Stift
  • Katze
  • Bulle
  • Geschierrtuch
  • Ski
  • Elefant
  • Indiana
  • Zauberstarb
  • Wippe
  • Luftballon
  • Frosch
  • Handy
  • Löwe
  • Ruderbood
  • Flugzeug
  • Rabe/Vogel
  • Schere
  • Zahnbürste
  • Rollschuhe/Inliner
  • Krokodil
  • Löffel
  • Ball
  • Gitarre
  • Buch
  • Wurm
  • Affe
  • Einkaufswagen
  • Pinsel
  • Auto
  • Huhn
  • Vampir
  • Eis
  • Hase
  • Schal
  • Hammer
  • Pinguin
  • Flöte
  • Trommel
  • Säge
  • Brille
  • Schitm
  • Schaufel
  • Mütze
  • Herz
  • Roller
  • Angel
  • Flasche
  • Kuh

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