Autor: admin

Apple Crumble 

Hallo zusammen! 

Dieser Beitrag soll in diesen nebligen Tagen mal dazu beitragen, eure Stimmung zu heben! Es geht nämlich um Soulfood!

Heute stellen wir euch ein ganz schnelles Apple Crumble Rezept vor. Die meisten Zutaten werdet ihr wahrscheinlich schnell zur Hand, beziehungsweise auch gleich daheim haben. Außerdem lässt sich das Rezept auch gut mit Gruppen machen. Jedes Kind darf seine eigene Schale je nach Bedarf befüllen und dann mit Streuseln bedecken. Nur bitte bei den Messern aufpassen! 

Hier schon einmal die Zutaten für 4 Portionen oder eine kleine Auflaufform:

  • 60g Mehl
  • 70g Haferflocken
  • 80g Zucker
  • 75g weiche Butter in Stücken
  • 4 Äpfel (je nach Größe auch gerne mehr!)
  • Zimt und Zucker nach Bedarf (bei mir darfs gern etwas mehr Zimt als Zucker sein!) 

Und wie wird daraus nun schnell unser leckerer Kuchenersatz?
Aus dem Mehl, den Haferflocken, dem Zucker und der Butter knetet ihr die Streusel. Am Ende soll eine krümelige Masse entstehen. Sollte die Butter schon zu weich sein, noch einmal in den Kühlschrank. Wenn sie zu hart ist, einfach noch ein bisschen warten. Hier können auch die Kinder gut mithelfen! Händewaschen nicht vergessen! Die Streusel zur Seite stellen. Wenn die Butter zu weich ist, gerne im Kühlschrank zwischenlagern. In der Zwischenzeit die Äpfel entkernen, gegebenenfalls schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Ich bevorzuge dünne Scheiben. Es dürfen aber auch gerne kleine Würfel sein! Äpfel mit Zimt und Zucker vermengen und in eine ofenfeste Schale oder Auflaufform füllen. Anschließend die Äpfel mit den Streuseln „bekrümeln“ bis sie gut bedeckt sind.

Fünfzehn bis zwanzig Minuten bei 200 °C Umluft im Backofen backen. Die Streusel sollten leicht goldbraun werden! Anschließend genießen! 

Hier gibt es aber Diskussionsbedarf: Mögt ihr ihn warm oder kalt? Mit oder ohne Vanilleeis? Schaut mal, was bei euch rauskommt! 

Lasst es euch schmecken
Eure Hannah 

Lustige Namenslokomotive

Ein unterhaltsames Kennenlernspiel ohne notwendiges Material mit dem Ziel, dass der Name von jeder Person von allen Anwesenden ausgesprochen wird, vor allem für jüngere Kinder oder motivierte, ältere Gruppen. Eine Begrenzung der Gruppengröße gibt es nicht direkt, allerdings dauert das Spiel umso länger je größer die Gruppe ist.

Die Gruppe steht im Kreis und eine Person 1 beginnt als Lok innerhalb des Kreises herumzulaufen und dabei mit den Armen kreisende Bewegungen und die Geräusche eines Zuges „Tuff tuff tuff tuff“ nachzumachen. Person 1 bleibt vor einer beliebigen Person 2 stehen, hupt zweimal „Tuut, tuut!“ und begrüßt anschließend diese Person. „Hallo, ich bin die lustige Namenlokomotive (Name nennen z.B. Lena) und wer bist du?“ Person 2 antwortet mit „Hallo, ich bin (z.B. die Johle)!“ Daraufhin heben alle ihre Arme und schwingen diese (wie beim Scheibenwischer) im Rhythmus hin und her, während alle den Namen von Person 2 zweimal langsam und dreimal schnell nacheinander wiederholen „Johle, Johle, Johle-Johle-Johle“.  Nun ist Johle die Lok und Lena hängt sich als Wagon an Johle an und zusammen laufen sie mit „Tuff tuff tuff“- Geräuschen weiter im Kreis. Die Lok hält vor einer weiteren Person, „hupt“ zweimal mit „Tuut, tutt“ und begrüßt die Person mit „Hallo, ich bin die lustige Namenlokomotive (Johle) und wer bist du?“. Die Person antwortet mit „Hallo, ich bin (z.B. die Maria)“. Alle schwingen darauf wieder ihre Arme und rufen „Maria, Maria, Maria-Maria-Maria“. Nun ist Maria die Lok und Johle und Lena ihre Wagons. So geht es weiter bis alle Teilnehmenden abgeholt wurden und Teil der Eisenbahn sind.

Alternativ kann die Lok jeweils bei der Vorstellung noch die Namen all ihrer Wagons wiederholen. Z.B. Hallo, ich bin die lustige Namenslokomotive Maria und das sind meine Wagons Johle und Lena und wer bist du?“. Somit werden die Namen noch häufiger wiederholt und der Schwierigkeitsgrad etwas erhöht, allerdings dauert es auch insgesamt länger.

Zudem können auch mehrere Loks gleichzeitig unterwegs sein. Dafür ist es evtl. sinnvoll, dass jeweils nur die Lok und ihre Wagons die Namen der begrüßten Person wiederholen.

Das Spiel endet, wenn alle Teilnehmenden abgeholt wurden.

Eine Abwandlung und etwas komplizierte Version: die sogenannte „Tuff-Tuff-Lok“.

Person 1 startet wieder als lustige Namenlokomotive und läuft mit „Tuff tuff tuff“ im Kreis. Sie geht zu einer anderen Person 2 im Kreis, macht zweimal „Tuut, tut“ und sagt „Hallo, ich bin die lustige Namenlokomotive (z.B. Lena) und wer bist du?“

Person 2 antwortet „Hallo, ich bin (z.B. die Johle).“

Alle machen wieder den Scheibenwischer „Johle, Johle, Johle-Johle-Johle“

Nun kommt ein Richtungswechsel: jetzt ist nicht Person 2, also Johle die gerade begrüßt wurde, die Lok, sondern die Eisenbahn wechselt die Richtung und Person 1, hier Lena, ist die Lok. Lena hüpft dafür hoch und dreht sich in der Luft, sodass sie in die andere Richtung schaut, und sagt dabei ihre Nummer aus der Reihenfolge in der die Personen „abgeholt“ wurden, d.h. Lena sagt „1“. Johle muss sich nicht umdrehen und hüpft deshalb ohne Drehen hoch und sagt dabei „2“.

Nun geht es mit „Tuff tuff tuff“ und Person 1 als Lok weiter in die andere Richtung und die nächste Person z.B. Maria, Person 3, wird von Person 1 begrüßt. Nach dem Begrüßungsritual dreht sich nun zuerst Lena hüpfend um und sagt dabei „1“, dann Johle mit „2“ und ist damit nun die neue Lok und abschließend Maria mit „3“. Anschließend geht es weiter mit Person 2 als Lok. Das Drehen findet also immer nach aufsteigender Reihenfolge statt.

Nachdem irgendwann einige Personen abgeholt wurden, sollte sich also durch die Zahlendreher folgende Reihenfolge ergeben: …7 5 3 1 2 4 6…

Zusätzlich kann noch die Reaktionskomponente eingeführt werden: Nachdem jeweils der Richtungswechsel mit Umdrehen und Zahlen nennen von allen Teilen der Eisenbahn durchgeführt wurde, kommt jeweils eine Mitmachkomponente für alle Teilnehmende dazu. Direkt im Anschluss nach der letzten genannten Zahl werden der Länge der Eisenbahn entsprechend Bewegungselemente aus folgender Liste durchgeführt:  Klatschen – auf die Schenkel klopfen – Schnipsen – Stampfen.

Also bei 1 Person: nur Klatschen
Bei 2 Personen: Klatschen und anschließend auf die Schenkel klopfen
Bei 3 Personen: Klatschen, Schenkel klopfen und Schnipsen
Bei 4 Personen: Klatschen, Schenkel klopfen, Schnipsen und Stampfen
Bei 5 Personen: wieder von vorne: Klatschen, Schenkel klopfen, Schnipsen, Stampen und wieder Klatschen…

Dann ist die Eisenbahn mit ihrem Umdrehprozess fertig und kann sich mit „Tuff tuff tuff“ auf zur nächsten Person machen.

Diese Version fordert also viel Konzentration und das genaue Merken der einzelnen Schritte. Dafür ist ein kleinschrittiges Durchgehen der einzelnen Phasen gut sowie eine gemeinsame Übungsphase. Natürlich könnt ihr euch selbst noch beliebige Varianten ausdenken.

Wahlweise kann gemeinsam entschieden werden, ob die Person, die einen Fehler gemacht hat, weiter mit macht, raus muss und dementsprechend anschließend ihre Nummer in der Schlange übersprungen wird oder ob sie wieder zurück in den Kreis geht und mit neuer Zahl teilnimmt.

Viel Spaß beim Spielen!
Lena

Lügenbaron

Heute mal ein Spiel, bei dem Lügen ausdrücklich erlaubt ist! 

Da es grundsätzlich ein Kennenlernspiel ist, bietet es sich natürlich vor allem für Gruppen an, die sich noch nicht kennen. Allerdings kann es gerade bei älteren Teilnehmenden auch gut genutzt werden, damit sich Gruppen, die sich bereits ein wenig kennen, besser kennenlernen. 

Was wird benötigt?
Pro Spieler eine gleiche Anzahl Steinchen, alternativ und manchmal vielleicht auch motivierender Süßigkeiten (zum Beispiel Bonbons oder ähnliches) 

Das Spiel ist relativ einfach und schnell erklärt:
Die Spielenden gehen immer zu zweit zusammen und denken sich jeweils 3 Thesen zu sich selbst aus (Zum Beispiel über die Anzahl der Geschwister, die eigenen Hobbys, etc.). Zwei dieser drei Thesen sollen wahr sein, die dritte erfunden. Der jeweilige Gegenpart soll nun erraten, welche der drei Geschichten die erfundene ist. 

Schafft er es, bekommt er einen Stein, wenn er falsch lag, muss er einen hergeben. Anschließend werden die Partner gewechselt. 

Sieger ist, wer am Schluss die meisten Steine hat. 

Ein paar Tipps an die Gruppenleiter: 

  • Je nach Anzahl der Steinchen könnt ihr die Länge des Spiels variieren. 
  • Haltet ein paar weitere Steinchen bereit (falls einer schnell alle verliert, könnt ihr gegensteuern)
  • Macht am Anfang des Spiels, gerade bei jüngeren Teilnehmenden, vielleicht eine Beispielrunde, damit alle wissen, um welche Aussagen es sich handeln könnte. 

Dann viel Spaß bei der Suche nach eurem Lügenbaron!
Hannah 

Familie Meyer

Es werden 2 gegenüberliegende Stuhlreihen gebildet, auf jedem Stuhl sitzt ein Spieler. Jedem wird eine Figur (siehe unten) zugeordnet. Der Spielleiter liest den Text laut vor, jedes Mal, wenn der eigene Name genannt wird, muss man aufstehen und einmal um die Stuhlreihe seiner Mannschaft rennen. Die Gruppe, die zuerst wieder sitzt, bekommt einen Punkt. Bei „Familie Meier“ müssen alle rennen. Die Mannschaft, die am Ende am meisten Punkte hat, gewinnt.

Optimalerweise gibt es bei diesem Spiel 22 Teilnehmer, sind es mehr (oder weniger), besetzt man manche Rollen einfach doppelt (bzw. lässt manche Rollen weg). Hier bitte besonders darauf achten, dass keine spitzigen Gegenstände, Tischecken etc. im Weg sind, an denen man sich verletzen kann. Es ist auch hilfreich, Straßenschuhe zu tragen oder barfuß zu rennen (dann rutscht man nicht so leicht aus).

Viel Spaß beim Nachspielen!
Johle und Philipp

Familie Meyer

Figuren:
Familie Meyer: Vater, Mutter, Susi, Peter, Dackel Waldemar
Zoo: Löwen, Elefanten, Affen

Es ist Sonntag. Familie Meyer wacht auf. Peter und Susi rennen ins Bad. Vater kocht Kaffee und Mutter deckt den Frühstückstisch. Dackel Waldemar steht an der Tür und bellt. Peter öffnet die Tür und lässt den Dackel Waldemar hinaus. „Das Frühstück ist fertig“, ruft Mutter. Familie Meyer setzt sich an den Tisch. Susi hat eine Idee: „Lasst uns in den Zoo gehen!“ „Nein“, mault Peter „gehen wir lieber ins Kino.“ Dackel Waldemar jault, weil Vater ihm auf den Schwanz getreten ist. Die Familie Meyer beschließt den
Besuch im Zoo. Vater fährt das Auto aus der Garage. Mutter steigt vorne ein. Susi, Peter und der Dackel Waldemar klettern auf den Rücksitz. Die Familie Meyer fährt los.

Im Zoo angekommen, kauft der Vater die Eintrittskarten. Peter möchte am liebsten gleich zu den Löwen. Susi ruft: „Wir gehen zuerst zu den Affen.“ Vater meint: „Hier gibt es ein schönes Elefantengehege!“ Plötzlich schreit Mutter: „Wo ist der Dackel Waldemar?“ Der Dackel Waldemar ist verschwunden. Familie Meyer sieht sich erschrocken an. Dann bestimmt Vater: „Mutter, du suchst mit Peter bei den Löwen, Susi rennt zu den Affen, und ich, der Vater laufe zu den Elefanten. Irgendwo hier im Zoo muss der Dackel Waldemar ja stecken.“ Plötzlich hört Familie Meyer ein wütendes Gekläff vom Löwenkäfig her. Vater kommt von den Elefanten zurück. Susi von den Affen. Die ganze Familie Meyer trifft sich bei den Löwen. Vor den Löwen sitzt der Dackel Waldemar und kläfft. Die Löwen brüllen zurück.

Gott sei Dank hat die Familie Meyer den Dackel Waldemar nicht im Zoo verloren. Familie Meyer verlässt den Zoo und geht zum Auto zurück. Vater und Mutter steigen vorne ein, Susi, Peter und der Dackel Waldemar hinten. Dann fährt Familie Meyer wieder heim. Das war ein schöner Besuch im Zoo.

Vorbereitungen auf Ostern in der Pfarrgemeinde Hintertupfing

Spieler:
Pfarrer
Mesner und Mesnerin – zusammen das Mesnerehepaar
Organist
Pfarrgemeinderat bestehend aus: Vroni, Gerti, Max und Michi
Ministranten bestehend aus: Kathi, Julia, Paul, Susi, Franzi, Flori, Babsi, Tobi (Obermini)

Strahlender Sonnenschein und blauer Himmel – es ist ein warmer Karsamstag in der Pfarrgemeinde St. Paul in Hintertupfing. Am Nachmittag treffen sich die Ministranten mit dem Pfarrer, um für das anstehende Hochfest zu proben. Auch Gerti vom Pfarrgemeinderat, die sich um die Ministranten in der Pfarrgemeinde kümmert, wollte kurz vorbeischauen.

Schon ein bisschen davor wollte Tobi, der Oberministrant von Hintertupfing, da sein, damit er mit dem Pfarrer seine Ideen besprechen konnte, wer von den Ministranten welchen Dienst übernimmt. Er schwingt sich auf sein Fahrrad und radelt los zum Pfarrhaus. Aber als er dort ankommt und klingelt, macht keiner auf. Er zückt sein Handy und schreibt dem Pfarrer eine WhatsApp: „Ich wäre jetzt da – wo bist Du?“ Kurz darauf antwortet der Pfarrer: „Sorry, ich bin schon in der Kirche und bespreche den Liederplan mit dem Organisten. Babsi, Flori und Franzi sind auch schon da.“

Dort angekommen, sieht Tobi auch schon das Mesnerehepaar. Den ganzen Vormittag über haben der Mesner und die Mesnerin schon Vorbereitungen getroffen und die Kirche geschmückt. Dabei haben ihnen auch Vroni, Max und Michi vom Pfarrgemeinderat geholfen. „Seid ihr morgen komplett?“, fragt der Mesner. „Es wäre nämlich schon gut zu wissen, dann wasche ich die restlichen Alben heute Nachmittag auch noch. Ich habe die letzten Tage ja nichts mehr von den Ministranten gehört“, ergänzt die Mesnerin. „Ja wir sollten alle sein. Kathi meinte zwar zuerst, dass sie nicht schon wieder so früh aufstehen mag, aber Flori und Julia konnten sie dann doch noch überzeugen.“, entgegnet Tobi.

„Na gut“, sagt der Pfarrer, „lasst mich noch kurz die Lieder mit dem Organisten durchgehen, dann können wir gleich in die Probe starten. Bis dahin müssten Kathi, Julia, Paul und Susi auch da sein.“
„Ach ihr wollt die Probe jetzt machen?“ fragt der Organist. „Eigentlich wollte ich danach gleich anfangen, die Lieder einzuüben. Viele davon spielt man ja nicht jeden Tag“ „Deswegen sind sie und Gerti ja da und der Rest der Ministranten kommt auch gleich noch“, sagt der Pfarrer. „Können wir das nicht gleichzeitig machen?“ „Puh, also das wird schwierig“, meint Tobi, „es wird halt schwierig über, die Geräuschkulisse der Orgel drüber zubrüllen.“ „Du kannst ja für eine Stunde oder so mit uns mitkommen“, meint Max. „Wir sind hier jetzt soweit fertig und wollten uns noch bei der Vroni daheim gemütlich auf der Terrasse zusammensetzen, Michi kommt auch mit.“ „Na gut, angenommen. Wann seid Ihr denn mit der Ministrantenprobe fertig?“ will der Organist wissen. „Wahrscheinlich so in einer Stunde oder eineinhalb, oder?“, meint Gerti. „Alles klar. Max, Vroni, Michi, dann habt ihr jetzt die Ehre mit mir“, sagt der Organist. „Ich komme dann nach und löse Dich auf der Terrasse ab – dann machen wir eine private Sitzung vom Pfarrgemeinderat,“ scherzt Gerti.

Der Organist schließt sich den anderen dreien vom Pfarrgemeinderat an und verlässt die Kirche. „Dann haben wir das ja auch gelöst und wir können gleich starten,“ zeigt sich der Pfarrer erleichtert. In dem Moment betreten Kathi, Julia, Paul und Susi auch die Kirche. „Sorry, mia san a weng z’spat dro. Mia woitadn mitnander mitm Radl kemma. Aba da Paul is wia immer wieder ned rechtzeitig vo seiner Playstation weg kemma“, sagt Susi. Paul, der schon des Öfteren ein wenig zu spät gekommen war, wurde etwas verlegen. „Ein Wahnsinn!“, mosert der Mesner. „Du warst doch auch mal jung und nicht immer pünktlich, also sei nicht so streng mit ihm“, entgegnet die Mesnerin.

Der Pfarrer sagt nichts und schmunzelt nur. „Guad, aber jetz samma ja alle, oder? Back mers? Miassma uns heid a scho a Gwand oziang?“, will Susi wissen. „Wir machen heute nur eine Trockenübung und beginnen draußen am Osterfeuer“, sagt Tobi, „aber erstmal müssen wir klären, wer von den Ministranten welchen Dienst übernehmen will. Freiwillige vor.“ Flori und Franzi melden sich sofort für den Altardienst. Babsi und Julia erklären sich bereit, den Dienst der Leuchter zu machen. „Ihr könnt Euch ja abwechseln, wenn es zu viele Lesungen für Euch sind, dann können immer Flori und Franzi die eine, und die andere Lesung ihr zwei machen“, schlägt der Pfarrer vor. „Und wer von Euch will den Weihrauch übernehmen?“, fragt Gerti. Paul meldet sich zögerlich: „Wenn ich das mit unserem Obermini, dem Tobi, machen kann, dann würde ich es machen. Ich fühle mich noch ein bisschen unsicher und das würde mir helfen.“

„Alles klar, ich habe Dienste notiert, und das mit dem Weihrauch ist auch in Ordnung, wenn niemand anderer will“, sagt Tobi. Die Ministranten machen sich mit dem Pfarrer und den benötigten Gegenständen auf den Weg nach draußen, Gerti und das Mesnerehepaar bleiben in der Kirche. An der Feuerstelle angekommen, meint Franzi: „Fehlt nicht irgendwas?“ „Ähm ja“, lacht der Pfarrer, „wir haben die Osterkerze in der Kirche vergessen. Magst Du sie schnell holen, Babsi? Wir nehmen jetzt zur Probe einfach die vom letzten Jahr.“ „Ja des geht ja scho guad los heid,“ mosert Susi. Nachdem Babsi mit der Kerze zurück ist, klappt alles bis zum Einzug zurück in die Kirche reibungslos, wo die Pfarrgemeinde dann auf die Verbreitung des Lichts warten wird.

„Für die Weitergabe des Lichts werden Vroni, Gerti, Max und Michi vom Pfarrgemeinderat bereitstehen und Euch helfen“, meint Tobi. „Nachdem das Licht ausgeteilt wurde, habe ich die Hauptarbeit. Bis auf das Exsultet und den mehreren Lesungen ist das praktisch erstmal bis zur Tauffeier dann wie ein normaler Gottesdienst“, erklärt der Pfarrer. „Und dann?“, wollen Kathi und Susi wissen. „Dann wird das Taufwasser geweiht und das Taufversprechen erneuert“, erklärt der Pfarrer. „Bei der Taufwasserweihung wird es besonders knifflig, da tauche ich die brennende Kerze nämlich in das Wasser ein, während Babsi und Julia das Gebetsbuch und das Mikrofon halten. Ich zeige Euch das Mal.“

Vorsichtig nimmt der Pfarrer die Osterkerze des letzten Jahres vom Kerzenständer und hebt sie in den noch leeren Weihwasserkessel. Auf einmal scheppert es gewaltig. Einige Ministranten erschrecken sich. Auch das Mesnerehepaar ist sofort wieder zu Stelle. „Jetzt ist mir tatsächlich die Kerze ausgekommen und in den Kessel gefallen“, meint der Pfarrer erschrocken. Der Mesner schaut nach und stellt erleichtert fest, dass sie noch ganz ist.

„Aber a saubere Duin hods jetz scho griagt, und bissl schepps schauts jetzad a aus“, meint Susi. „Ab morgen haben wir ja dann eine neue, aber dann sollte das nicht nochmal passieren“, meint die Mesnerin. Nachdem die weitere Ministrantenprobe reibungslos abläuft, stellt Gerti fest: „trotz einiger Pannen in der Probe sehe ich uns gut vorbereitet für morgen.“ „Dann treffen wir uns morgen eine halbe Stunde bevor der Gottesdienst beginnt, ich werde bis dahin noch Eure Alben vorbereiten“, ergänzt Tobi. „Das stimmt“, meint der Pfarrer, „wenn die Generalprobe schiefläuft, geht beim Gottesdienst normalerweise alles glatt. Ich glaube, unsere Ministranten wissen jetzt Bescheid. Die Pfarreigemeinde St. Paul ist gut vorbereitet.

Der Schützenverein SCV Bembo

Figuren:
Schützenverein SCV Bembo: 1. Vorstand, 2. Vorstand, Kassier, Schriftführer, Jugendleiter, Damenleiter, Schützenkönig, Schützenkönigin
Zusätzliche Personen: Sicherheitsbeauftragter (Herr Oscar), Bedienung, Gschwendtnerwirt

Der Schützenverein SCV Bembo hockt am Sonndogvormiddog am Stammdisch beim Gschwendtnerwirt. Z´Bsuach homs an hochdeitschen Sicherheitsbeauftragten, an Herrn Oscar. Der Herr Oscar buid si natürlich Wunder wos ei, wer er is und wos er duad. Deshoib mog er glei an ganzen
Schiaßstand vom Schützenverein SCV Bembo umbaun. Des nehma de Mitglieder vom Schützenverein SCV Bembo allerdings ned so leicht hi und a Bombendiskussion entsteht.

Jeder bringt so seine Argumente und der 1. Vorstand vom SCV Bembo regt si sogar a so auf, dass a an ganz roten Kopf griagt. Da Kassier moant auf de Idee vom Herrn Oscar bloß, dass da Schützenverein SCV Bembo si des ned leisten ko, da er ja ez dann a 50-jähriges Jubiläum feiert. Am Schützenkönig regt der ganze Schmarrn scho langsam auf und er blärt: „Bedienung, bring mia moi a Bier, weil do werst ja bled!“ Nach 2 Minuten kimt d´Bedienung wieda und stoit am Schützenkönig a Woazn mit a bissl z´vui Schaum, aba da Schützenkönig muas natürlich glei wieda nörgeln und sogt: „Mei Uschi, wos hosch denn do scho wieda gmacht?!“ Ez werds am Schriftführer z´bled und er bleac: „A Ruah is ez, i ko ja go ned mit schreibn!“, dem stimmt da Kassier a glei zua. Na is a glei ganz ruhig im Gschwendtnerwirt.

De genervte Schützenkönigin nut glei de Gunst der Stund und sogt dem Sicherheitsbeauftragten an Herrn Oscar glei moi d Meinung: „Hä du, mia hom koa Göd ned füa den Umbau. Mia denna a Fest planen, do brauch ma des Göd!“ Darauf die Antwort vom Herrn Oscar: „Aber Sie brauchen neue Techniken, zum Schutz ihrer Schützen des SCV Bembo!“, daraufhin da 2. Vorstand: mia san seit 20 Johr in dem Stand und owei hods passt, do brauch ma ez ned umananda doa.“ Plötzlich brauch Freude aus, da die Bedienung mit den heißersehnten Weißen daher kimt. Doch die Damenleitung und de Jugendleitung hod überhaupts nix essn kenna, weils so an Schock kapt hobn, weils moana, dass eana geliebtes Festl ausfoit. Auf oa moi blead da Gschwendtnerwirt zur Bedienung: „Wenn de de guaden Würstl ned minga, na hoist as glei wieda zruck, na werd hoid heit ned zuzelt!“ Mit dene harten Worte, hom de Leid vom Schützenverein SCV Bembo und da Herr Oscar glei as zuzeln o gfanga, a wenns da Herr Oscar ned so ganz kapiert hod.

Nochdem da Bauch wieda voi war, war da ganze Schützenverein SCV Bembo wieda glücklich weils den Preißn so richtig verarscht hom. Danoch hods no a Bia gebn und da Herr Oscar hod an soichn
Rausch kriagt, dass do koa Vertrog mehr zwischn am Schützenverein SCV Bembo und m Herrn Oscar entstandn is.

Regionaler Mini-Tag

Wann? Samstag, 15. Juli 2023
Wo? Langenmosen
Uhrzeit? 14.00 Uhr
Wer organisierts? Katholische Jugendstelle Schrobenhausen

Das Event für alle Minis aus den Dekanaten Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen!
Blind Date, Workshops, gemeinsamer Gottesdienst mit vielen anderen Minis und … und … und …
Seit auch ihr dabei!

Papiervögel

Heute haben wir eine schnelle Bastelidee mit Bild- und Videoanleitung für euch. Alles, was ihr dazu braucht, ist Papier, eine Schere, eventuell einen Stift und Nadel und Faden. Und schon habt ihr süße Papiervögel.

papiervoegel_material

Zunächst schneidet ihr euch einen langen Papierstreifen. Mit Breite und Länge könnt ihr gerne spielen und verschieden große Vögel basteln, wichtig ist nur: Je breiter der Papierstreifen wird, desto länger muss er natürlich auch sein. Wir haben 15 cm langes und 1,5 cm breites Papier benutzt.

Jetzt macht ihr einen Knoten in den Papierstreifen und drückt den Knoten, wie auf dem Bild zu sehen, flach.

Mit der Schere könnt ihr nun einen Kopf mit Schnabel am einen Ende ausschneiden und das Vogelschwänzchen am anderen Ende.

Theoretisch ist euer Vogel jetzt auch schon fertig. Wer möchte, kann aber noch ein Auge einzeichnen und/oder eine Schnur einfädeln um die Vögel aufhängen zu können. Hierfür fädelt ihr den Faden in die Nadel und stecht durch den „Vogelrücken“, sodass die Schlaufe nach oben geschlossen ist. Die offenen Enden könnt ihr dann nach unten verknoten und in den Körper ziehen, sodass der Knoten unsichtbar ist.

Und schon sind eure Vögel fertig! Viel Spaß beim Nachmachen!

Johle und Maria

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Menschenschach 

Menschenschach ist ein lustiges Spiel mit Bewegung. Wenn deine Gruppe gerade besonders laut ist, wäre dieses Spiel eine gute Möglichkeit, um zur Ruhe zu kommen. Man kann es super im Freien spielen und Spannung ist garantiert! 

Du brauchst viel Platz, Klebeband oder andere Markierungsmöglichkeiten und am besten eine*n Schiedsrichter*in. Am meisten Spaß macht es mit mindestens 10 Teilnehmenden! 

Zuerst bildest du zwei gleich große Teams und markierst auf dem Boden ein Spielfeld. Bei den Maßen schätzt du einfach gut ab, dass an zwei gegenüberliegenden Seiten die Teammitglieder gut Platz haben und dazwischen mindestens 5 Meter liegen. Die beiden Teams stellen sich nun hinter den gegenüberliegenden Linien auf. Das Ziel ist, dass ein*e Spieler*in aus Team 1 hinter die Linie des gegnerischen Teams 2 gelangt. Dann hätte Team 1 gewonnen.  

Die Teams dürfen sich vor Spielbeginn eine Strategie überlegen. Sobald das Spiel beginnt, darf kein Wort mehr gesprochen werden. Die Teams müssen sich also still verständigen. Ein Team beginnt und klärt untereinander ab, wer nun den ersten Zug aus ihrem Team macht. Die Spieler*innen dürfen sich nur springend fortbewegen. Es darf seitlich und nach vorne gesprungen werden, nicht rückwärts. Springen ist nur mit geschlossenen Beinen erlaubt, man springt mit geschlossen Beinen ab und landet mit beiden Beinen wieder geschlossen nebeneinander. Die Sprungweite ist den Teams überlassen. Wenn ein*e Spieler*in nach dem Sprung aber umkippt, stark wankt oder die Beine, beispielsweise um einen Sturz zu verhindern, öffnet, dann scheidet diese*r Spieler*in aus. Der*die Schiedsrichter*in beobachtet alle Sprünge genau, damit alle Regeln eingehalten werden. Pro Zug ist nur ein Sprung von genau einem Spieler aus dem Team erlaubt. 

Um zu verhindern, dass nun ein Rivale die Seite des eigenen Teams erreicht, dürfen gegnerische Spieler*innen abgeschlagen werden. Vorsicht, ganz sanft und nur an der Schulter! 😉 Wenn also ein*e Spieler*in aus Team 1 am Zug ist und nah zu einem*einer Spieler*in aus Team 2 springt, darf er*sie versuchen, ihn*sie abzuschlagen. Der*die Spieler*in aus Team 2 darf mit dem Körper ausweichen, die Füße stehen jedoch wie angewurzelt. Abgeschlagene Spieler*innen scheiden aus. 

Nach diesem Schema ist jedes Team abwechselnd am Zug und gewonnen hat wie gesagt das Team, aus dem es der*die erste Spieler*in über die gegnerische Linie geschafft hat. Viel Spaß! 

Anna Sophie 

Gemeinschaft

Hallo ihr Lieben,
Der Turmbau zu Babel – Genesis Kapitel 11
Die ganze Erde hatte eine Sprache und ein und dieselben Worte. Als sie ostwärts aufbrachen, fanden sie eine Ebene im Land Schinar und siedelten sich dort an. Sie sagten zueinander:
Auf, formen wir Lehmziegel und brennen wir sie zu Backsteinen. So dienten ihnen gebrannte Ziegel als Steine und Erdpech als Mörtel.
Dann sagte sie: Auf, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm mit einer Spitze bis in den Himmel! So wollen wir uns einen Namen machen, damit wir uns nicht über die ganze Erde zerstreuen.
Da stieg der Herr herab, um sich Stadt und Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten. Und der Herr sprach: Siehe, ein Volk sind sie und eine Sprache haben sie alle. Und das ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, wenn sie es sich zu tun vornehmen.
Auf, steigen wir hinab und verwirren wir dort ihre Sprache, sodass keiner mehr die Sprache des anderen versteht.
Der Herr zerstreute sie von dort aus über die ganze Erde und sie hörten auf, an der Stadt zu bauen. Darum gab man der Stadt den Namen Babel, Wirrsal, denn dort hat der Herr die Sprache der ganzen Erde verwirrt und von dort aus hat er die Menschen über die ganze Erde zerstreut.

Wahrscheinlich kennt ihr alle diese Geschichte. Beim letzten Zusammensitzen mit Freunden kam uns diese Stelle in den Sinn, da sie unserer Meinung nach ziemlich gut auf die heutige Zeit und vor allem auf den Restart der Jugendarbeit passt.

Auch wir haben in den letzten Jahren eine große Zerstreuung hinter uns.
Viele Gruppen und Freunde hat man in den letzten Jahren eher selten gesehen und wenn, dann meist digital.
Wir haben uns auf verschiedenen Bahnen weiterentwickelt.
Haben neue Hobbys gefunden.
Wir sprechen in vielen Punkten nicht mehr dieselbe Sprache.
Wir haben aufgehört unsere GEMEINSCHAFT, unsere Stadt aufzubauen.

Aber uns das bewusst zu machen, ist der erste Schritt hin zu einer neuen Gemeinschaft.
Vielleicht brauchen wir dafür eine neue Sprache, eine neue Stadt.
Vielleicht können wir die alten Teile wieder neu beleben.
Vielleicht ist auch die Veränderung zu groß und ein kompletter Neuanfang möglich.

Was ist dafür nötig? Was brauchen wir, um wieder eine gemeinsame Sprache zu sprechen? Was um wieder gemeinsam an einer Stadt zu bauen?

Wir brauchen vor allem Dolmetscher. Wir brauchen Sprachrohre und wir brauchen vor allem Zeit zum Sprechen, aber auch zum Zuhören.

Wir sollten uns alle die Fragen stellen …
… wann kann ich ein guter Dolmetscher sein?
… wann brauche ich einen Dolmetscher?
… wann kann ich ein Sprachrohr für andere sein?
… wann brauche ich selbst eins?
… wann ist es Zeit zu sprechen? Wann ist es Zeit zuzuhören?

Die Antworten auf diese Fragen können nicht immer ganz einfach sein und sich auch schnell verändern. Sie bilden aber genauso die Basis, um eine GEMEINSCHAFT wiederzubeleben beziehungsweise neu aufzubauen oder auch zu erhalten.

Auch wenn in der Geschichte vom Turmbau zu Babel Gott der Grund für die Wirrungen unter den Menschen ist, bietet er im Pfingstwunder auch eine Lösung an. Durch den Hl. Geist war es den Aposteln möglich in allen Sprachen miteinander zu reden und sich mit allen in ihren Sprachen zu verständigen.
Vielleicht wäre auch in der heutigen Zeit ein neues Pfingstwunder nötig.
Vielleicht haben wir es aber bereits in uns und müssen nur die richtigen Worte beziehungsweise die richtige Sprache finden.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen schöne Feiertage und die Fähigkeit und Bereitschaft in allen nötigen und wichtigen Sprachen sprechen zu können, um neue GEMEINSCHAFT aufzubauen, Eingeschlafene wiederzuerwecken oder einfach nur Vorhandene weiterzuführen!

Viele Grüße Hannah

Jugendwallfahrt

Wann? Sonntag, 21. Mai 2023
Wo? Kalvarienberg in Pobenhausen
Uhrzeit? Beginn des Wallfahrtsgottesdienstes ist um 11.00 Uhr
Wer organisierts? Katholische Jugendstelle Schrobenhausen

Kommt mit euren Jugendlichen, Firmlingen, Minis, Grüpplingen, Leiterrunden, …
Seid dabei!
Ein Wallfahrtsteam aus Jugendlichen und Jungen Erwachsenen plant für euch ein cooles Thema und gestaltet ein jugendgemäßes Wallfahrtsheft dazu.
Eine Kooperationsveranstaltung mit der DJK.

BDKJ Neuburg-Schrobenhausen
Im Tal 9 · 86579 Schrobenhausen
E-Mail: info@bdkj-nd-sob.de