Lustige Namenslokomotive

Ein unterhaltsames Kennenlernspiel ohne notwendiges Material mit dem Ziel, dass der Name von jeder Person von allen Anwesenden ausgesprochen wird, vor allem für jüngere Kinder oder motivierte, ältere Gruppen. Eine Begrenzung der Gruppengröße gibt es nicht direkt, allerdings dauert das Spiel umso länger je größer die Gruppe ist.

Die Gruppe steht im Kreis und eine Person 1 beginnt als Lok innerhalb des Kreises herumzulaufen und dabei mit den Armen kreisende Bewegungen und die Geräusche eines Zuges „Tuff tuff tuff tuff“ nachzumachen. Person 1 bleibt vor einer beliebigen Person 2 stehen, hupt zweimal „Tuut, tuut!“ und begrüßt anschließend diese Person. „Hallo, ich bin die lustige Namenlokomotive (Name nennen z.B. Lena) und wer bist du?“ Person 2 antwortet mit „Hallo, ich bin (z.B. die Johle)!“ Daraufhin heben alle ihre Arme und schwingen diese (wie beim Scheibenwischer) im Rhythmus hin und her, während alle den Namen von Person 2 zweimal langsam und dreimal schnell nacheinander wiederholen „Johle, Johle, Johle-Johle-Johle“.  Nun ist Johle die Lok und Lena hängt sich als Wagon an Johle an und zusammen laufen sie mit „Tuff tuff tuff“- Geräuschen weiter im Kreis. Die Lok hält vor einer weiteren Person, „hupt“ zweimal mit „Tuut, tutt“ und begrüßt die Person mit „Hallo, ich bin die lustige Namenlokomotive (Johle) und wer bist du?“. Die Person antwortet mit „Hallo, ich bin (z.B. die Maria)“. Alle schwingen darauf wieder ihre Arme und rufen „Maria, Maria, Maria-Maria-Maria“. Nun ist Maria die Lok und Johle und Lena ihre Wagons. So geht es weiter bis alle Teilnehmenden abgeholt wurden und Teil der Eisenbahn sind.

Alternativ kann die Lok jeweils bei der Vorstellung noch die Namen all ihrer Wagons wiederholen. Z.B. Hallo, ich bin die lustige Namenslokomotive Maria und das sind meine Wagons Johle und Lena und wer bist du?“. Somit werden die Namen noch häufiger wiederholt und der Schwierigkeitsgrad etwas erhöht, allerdings dauert es auch insgesamt länger.

Zudem können auch mehrere Loks gleichzeitig unterwegs sein. Dafür ist es evtl. sinnvoll, dass jeweils nur die Lok und ihre Wagons die Namen der begrüßten Person wiederholen.

Das Spiel endet, wenn alle Teilnehmenden abgeholt wurden.

Eine Abwandlung und etwas komplizierte Version: die sogenannte „Tuff-Tuff-Lok“.

Person 1 startet wieder als lustige Namenlokomotive und läuft mit „Tuff tuff tuff“ im Kreis. Sie geht zu einer anderen Person 2 im Kreis, macht zweimal „Tuut, tut“ und sagt „Hallo, ich bin die lustige Namenlokomotive (z.B. Lena) und wer bist du?“

Person 2 antwortet „Hallo, ich bin (z.B. die Johle).“

Alle machen wieder den Scheibenwischer „Johle, Johle, Johle-Johle-Johle“

Nun kommt ein Richtungswechsel: jetzt ist nicht Person 2, also Johle die gerade begrüßt wurde, die Lok, sondern die Eisenbahn wechselt die Richtung und Person 1, hier Lena, ist die Lok. Lena hüpft dafür hoch und dreht sich in der Luft, sodass sie in die andere Richtung schaut, und sagt dabei ihre Nummer aus der Reihenfolge in der die Personen „abgeholt“ wurden, d.h. Lena sagt „1“. Johle muss sich nicht umdrehen und hüpft deshalb ohne Drehen hoch und sagt dabei „2“.

Nun geht es mit „Tuff tuff tuff“ und Person 1 als Lok weiter in die andere Richtung und die nächste Person z.B. Maria, Person 3, wird von Person 1 begrüßt. Nach dem Begrüßungsritual dreht sich nun zuerst Lena hüpfend um und sagt dabei „1“, dann Johle mit „2“ und ist damit nun die neue Lok und abschließend Maria mit „3“. Anschließend geht es weiter mit Person 2 als Lok. Das Drehen findet also immer nach aufsteigender Reihenfolge statt.

Nachdem irgendwann einige Personen abgeholt wurden, sollte sich also durch die Zahlendreher folgende Reihenfolge ergeben: …7 5 3 1 2 4 6…

Zusätzlich kann noch die Reaktionskomponente eingeführt werden: Nachdem jeweils der Richtungswechsel mit Umdrehen und Zahlen nennen von allen Teilen der Eisenbahn durchgeführt wurde, kommt jeweils eine Mitmachkomponente für alle Teilnehmende dazu. Direkt im Anschluss nach der letzten genannten Zahl werden der Länge der Eisenbahn entsprechend Bewegungselemente aus folgender Liste durchgeführt:  Klatschen – auf die Schenkel klopfen – Schnipsen – Stampfen.

Also bei 1 Person: nur Klatschen
Bei 2 Personen: Klatschen und anschließend auf die Schenkel klopfen
Bei 3 Personen: Klatschen, Schenkel klopfen und Schnipsen
Bei 4 Personen: Klatschen, Schenkel klopfen, Schnipsen und Stampfen
Bei 5 Personen: wieder von vorne: Klatschen, Schenkel klopfen, Schnipsen, Stampen und wieder Klatschen…

Dann ist die Eisenbahn mit ihrem Umdrehprozess fertig und kann sich mit „Tuff tuff tuff“ auf zur nächsten Person machen.

Diese Version fordert also viel Konzentration und das genaue Merken der einzelnen Schritte. Dafür ist ein kleinschrittiges Durchgehen der einzelnen Phasen gut sowie eine gemeinsame Übungsphase. Natürlich könnt ihr euch selbst noch beliebige Varianten ausdenken.

Wahlweise kann gemeinsam entschieden werden, ob die Person, die einen Fehler gemacht hat, weiter mit macht, raus muss und dementsprechend anschließend ihre Nummer in der Schlange übersprungen wird oder ob sie wieder zurück in den Kreis geht und mit neuer Zahl teilnimmt.

Viel Spaß beim Spielen!
Lena

Lügenbaron

Heute mal ein Spiel, bei dem Lügen ausdrücklich erlaubt ist! 

Da es grundsätzlich ein Kennenlernspiel ist, bietet es sich natürlich vor allem für Gruppen an, die sich noch nicht kennen. Allerdings kann es gerade bei älteren Teilnehmenden auch gut genutzt werden, damit sich Gruppen, die sich bereits ein wenig kennen, besser kennenlernen. 

Was wird benötigt?
Pro Spieler eine gleiche Anzahl Steinchen, alternativ und manchmal vielleicht auch motivierender Süßigkeiten (zum Beispiel Bonbons oder ähnliches) 

Das Spiel ist relativ einfach und schnell erklärt:
Die Spielenden gehen immer zu zweit zusammen und denken sich jeweils 3 Thesen zu sich selbst aus (Zum Beispiel über die Anzahl der Geschwister, die eigenen Hobbys, etc.). Zwei dieser drei Thesen sollen wahr sein, die dritte erfunden. Der jeweilige Gegenpart soll nun erraten, welche der drei Geschichten die erfundene ist. 

Schafft er es, bekommt er einen Stein, wenn er falsch lag, muss er einen hergeben. Anschließend werden die Partner gewechselt. 

Sieger ist, wer am Schluss die meisten Steine hat. 

Ein paar Tipps an die Gruppenleiter: 

  • Je nach Anzahl der Steinchen könnt ihr die Länge des Spiels variieren. 
  • Haltet ein paar weitere Steinchen bereit (falls einer schnell alle verliert, könnt ihr gegensteuern)
  • Macht am Anfang des Spiels, gerade bei jüngeren Teilnehmenden, vielleicht eine Beispielrunde, damit alle wissen, um welche Aussagen es sich handeln könnte. 

Dann viel Spaß bei der Suche nach eurem Lügenbaron!
Hannah 

Zeitungsschlagen 

Das Spiel Zeitungsschlagen ist sehr bekannt, da können sich alle nach einer anstrengenden Gruppenstunde einmal auspowern! Für eine Gruppe, bei der sich die Teilnehmer:innen noch nicht gut kennen, ist es eine coole Möglichkeit, die Namen der anderen zu lernen! Viel Spaß! 

Alle Teilnehmer:innen sitzen im Kreis und einer oder eine steht in der Mitte. Das Ziel der Person in der Mitte ist es, einen Stuhl zu ergattern. Dafür ist sie mit einer Zeitung, die zusammengerollt und mit Klebeband befestigt ist, bewaffnet. Ein:e Spieler:in beginnt und ruft den Namen einer anderen Person im Kreis. Derjenige in der Mitte versucht jetzt, die Person mit diesem Namen mit der Zeitung abzuschlagen, bevor sie einen neuen Namen rufen kann. Wenn der/die Spieler:in in der Mitte das schafft, bekommt er/sie den Stuhl dieser Person und sie muss in den Kreis. Nun darf derjenige, der den Platz ergattert hat, einen neuen Namen rufen und es beginnt von vorne. Wenn die Person, deren Namen gerufen wurde, schnell genug reagiert, sagt sie einen anderen Namen und der/die Spieler:in in der Mitte muss schnell weiter und versuchen die nächste Person, abzuschlagen. Das geht so lange bis er/sie schnell genug einen anderen abschlagen kann. Macht vorher aus, dass man nicht zu fest zuschlagen darf und auch nur im Bereich der Beine, damit es keine Verletzten gibt! 

Anna Sophie 

Alberner August

Heute gibt es mal wieder ein super einfaches und unkompliziertes Kennenlernspiel, das zusätzlich noch online- und coronatauglich ist. Es heißt „Alberner August“. 

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